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For You


Story 1

Kapitel 6

 

*aus der Sicht von Lisi*

 

Sobald Emily und ich zu Hause waren, präsentierte sie unseren Vater stolz und breit grinsend den wunderschönen Blumenstrauß. „Guck mal Papa der ist für dich. Den hab ich mit Till und Bom gepflückt!“ Sie streckte ihm den Strauß entgegen und er nahm ihn dankend an. „Till und Bom?“, fragte er und sah mich an. „Bill und Tom.“, korrigierte ich und schenkte Emily ein Glas mit Orangensaft ein. „Ach so…Moment….Bill und Tom?“, wiederholte sich mein Vater und ich konnte ein Lachen nicht unterdrücken. „Das sind Lisis Freunde und Hannah auch.“ „Ah verstehe. Das freut mich das du wirklich wenn kennen gelernt hast.“ „Ja mich auch!“, erwiderte ich das Lächeln meines Vaters. „Sie haben mich eh gefragt ob ich nicht noch zu ihnen kommen könnte. Also nur wenn du nichts dagegen hast.“ „Nein ist schon in Ordnung. Emily muss so und so ins Bettchen und ich kann dann die restlichen Sachen auspacken.“, erklärte mein Vater und ignorierte die Proteste meiner kleinen Schwester. Nach dem mein Vater eindeutig die kleine Diskussion gewonnen hatte, brachte ich Emily ins Bett. „Bleibst du lange weg?“, fragte sie und drückte ihr Stofftier, ein kleiner kuscheliger Hase, an sich. „Nein Mausi. Morgen ist doch Schule und so.“, sagte ich und strich ihr übers Haar. „Lässt du Till, Bom, Hannah und auch Stotty lieb grüßen?“ „Natürlich. Aber jetzt geh schlafen. Morgen musst die wieder früh aus dem Bett.“ Sie nickte und gähnte gleichzeitig. „Schlaf gut mein Engel. Ich hab dich lieb.“ „Emily hat Lisi auch ganz doll lieb.“ Ich küsste sie auf der Stirn und lächelte ihr zu. Dann erhob ich mich und ging aus dem Zimmer. „Lisi?“, flüsterte sie und ich drehte mich zu ihr. „Wann kommt Mama wieder?“ Ich schluckte und mein Herz setzte für einen Moment aus. „Weißt du Mama hat sehr viel zu tun. Sie muss gucken das sie, dort wo sie jetzt ist, auch gut zurecht kommt und dann muss sie ja auch noch gut auf dich aufpassen und so.“, legte ich mir irgendetwas zurecht und hoffte, sie würde nicht weiternachfragen. „Ich freu mich schon wenn sie wieder kommt.“, lächelte sei und schloss ihre Augen. Ich schluckte meine Tränen runter und ging aus dem Zimmer. „Ich wünschte es wäre so.“, flüsterte ich und ging in mein Zimmer. Ich wählte die Nummer von Hannah und gab ihr Bescheid. Sie sagte mir dass sie grad nicht konnte aber sie würde mich zurück rufen sobald sie fertig war. Das hieß also ich hatte genug Zeit. Also beschloss ich auch meine restlichen Kartons auszupacken und alles einzuräumen. Mein Kleiderschrank war schnell vollgestopft und auch das restliche war schnell aufgeräumt. Außer mein Bücherregal streikte. Das war voll bevor ich alle Bücher unterbringen konnte. „Verdammter Mist..“, murmelte ich und da klopfte es an der Tür. „Alles okay?“, grinste mein Vater. „Ja..Na ja…Nein..“ „Was ist los?“, fragte er und betrat mein Zimmer ganz. „Na ja meine Bücher passen nicht alle in das Regal.“ „Das ist ja kein Problem. Morgen wenn ich Emily vom Kindergarten hole, besorg ich dir ein zweites okay?“, sagte er und küsste mir auf die Stirn. „Danke, aber das muss nicht sein…Es kommen so und so immer mehr dazu und dann kannst du mir nicht jedes mal nen Regal besorgen.“ „Ich tu alles für dich mein Schatz. Ohne dich wäre ich aufgeflogen.“, lächelte er. Ich sah ihn stumm an und kämpfte wieder gegen die Tränen an. „Sie hat schon wieder nach ihr gefragt.“, flüsterte ich. Mein Vater seufzte. „Ich weiß. Sie hat mich gefragt ob die Blumen die sie gepflückt hat, Josy auch gefallen hätten.“ „Sie fehlt mir so Papa.“ Diesmal konnte ich nicht verhindern das eine Träne mein Auge verlies und er wischte sie mir sanft weg. „Ich weiß mir auch. Aber wir schaffen das schon. Ganz sicher. Wir sind ja ein gutes Team.“ „Und gehen durch dick und dünn!“, grinste ich und umarmte ihn. „Ich hab dich lieb Papa.“ „Ich dich auch.“ Wir grinsten uns an. Mein Vater war nicht nur mein Vater, nein, er war gleichzeitig mein bester Freund. Wir halfen uns immer gegenseitig und redeten über alles. Auch wenn es ein total unangenehmes Thema war, mein Vater war der erste zu dem ich ging. Auch als meine Mutter noch da war. „Gehst du jetzt noch weg?“ „Ich muss warten bis Hannah anruft, aber ich geb dir bescheid.“ „Ist gut. Ich geh dann mal wieder in den Garten.“ „Okay.“  Kaum war mein Vater aus dem Zimmer läutete mein Handy.

 

„Ja?“, meldete ich mich und setzte mich auf mein Bett.

„Hey Lieschen ich bins Hannah!“, kams freudig von der andern Leitung.

„Lieschen?“, grinste ich.

„Jap so nenne ich dich jetzt. Ist doch süß!“, lachte sie und ich verdrehte die Augen.

„Jaa jaa!“

„Also ich wollt nur schnell fragen wo genau du wohnst. Meine Mum bringt mich hin und wir können dann gemeinsam zu den Jungs.“

„Sicher? Ich mein jetzt ist es fünf. Stört das die Mutter von ihnen nicht?“, fragte ich nach.

„Ach was nein. Simone ist total locker drauf. Sie ist total lieb du wirst sie mögen.“

„Hm…Na gut.“, sagte ich und erklärte ihr wo ich wohnte.

„Gut ich bin in fünf Minuten bei dir.“, sagte sie und wir legten auf.

 

Schnell zog ich mir ein anderes Shirt an und öffnete meine langen schwarzen Haare. Dann lief ich in den Garten und sagte: „Papa?“ Keine Spur von meinem Erzeuger. „Jaaa?“, kam es aus dem hintersten Busch und ich ging auf ihn zu. „Was machst du?“, fragte ich und musste bei seinem Anblick lachen. „Ich zupf das widerliche Unkraut aus.“ „Ach so…Ich wollte dir nur bescheid geben, das Hannah jetzt kommt.“ „Bitte sie doch herein, dann lern ich sie gleich kennen.“ „Okay.“, grinste ich und ging vor unser Haus. Ich musste nur zwei Minuten warte, da stand plötzlich mittelgroßes Auto vor mir und Hannah stand mit einem strahlenden Gesicht aus. Doch das strahlen passte überhaupt nicht zu dem Ausdruck ihrer Augen. Irgendetwas stimmte nicht. Das sah ich ihr nicht nur an sonder fühlte es auch richtig. Schon witzig irgendwie. Ich kannte dieses Mädchen gerade Mal paar Stunden und wusste schon jetzt das mit ihr irgendwas nicht stimmte. „Heeey Lieschen!“, freute sie sich und drückte mich. Ich konnte die Umarmung im ersten Moment gar nicht erwidern, da ich so perplex war. „Hey du.“, grinste ich sie an. Das Auto fuhr davon und ich sah den Wagen etwas verwirrt nach. „Hattest du Streit mit deiner Mum? Das war doch deine Mutter oder?“, fragte ich sie. „Ja war sie und nein wieso?“ „Na ja ich hab irgendwie das Gefühl das etwas nicht in Ordnung ist.“ „Ähm…ach so..nein nein…alles gut!“, lächelte sie, aber überzeugen konnte sie mich damit nicht. „Wollen wir?“, fragte sie und wollte schon los gehen. „Nein warte, ich würde dir gern meinen Papa vorstellen. Nicht nur weil er es gesagt hat, aber wenn du schon mal hier bist, will ich das gleich mal machen.“, grinste ich und nahm sie bei der Hand und zog sie mit in unseren Garten. „Meine Güte ihr habt das Haus gekauft?“, fragte sie als sie zum ersten Mal auf unser nicht gerade kleines Haus blickte. „Ähm..ja wieso?“ „Weil das die kleine Villa ist!“ „Was?“, fragte ich und sah sie verwirrt an. „Ja Bill, Tom und ich haben immer gesagt, wenn wir mal genug Geld haben, kaufen wir das Haus. Es sieht so friedlich und richtig Like-Luxus aus.“ Ich lachte. „Hast du mir was verschwiegen? Bist du reich?“ Ich lachte noch mehr. „Nein reich würde ich es nicht nennen. Aber mein Dad verdient ziemlich gut.“ „Ach so. Was macht er denn?“ „Er ist Arzt.“, antwortete ich. „Wow.“, staunte sie nicht schlecht und da waren wir schon im Garten, wo uns mein Vater mit frischen Blumen entgegen kam. „Oh Hallo, du musst Hannah sein.“ „Ja!“, grinste sie und reichte ihm die Hand. „Ich bin Jascha. Freut mich dich kennen zu lernen.“ „Danke mich auch.“, sagte Hannah. „Also Papa wir gehen dann ja?“ „Ist gut, aber das du mir sie ja wieder heil nach Hause bringst.“, scherzte er und Hannah lachte. „Keine Angst. Sie hat die größten Katastrophen schon kennen gelernt und es ganz gut überstanden. Ich denke sie wird’s weiterhin überleben.“ Wir lachten und gingen mit einem „Tschüss“ davon. „Na die werden jetzt Augen machen.“, freute sich Hannah und warf ihr Haar nach hinten. „Was?“, fragte ich und sah sie neugierig an. „Bill und Tom wissen nicht das ich dich mitschleppe. Ich hab ihnen nur gesagt das ich jetzt komme.“ „Oh. Ich hoffe das stört sie nicht.“ „Ach was. Tom hat mich so und so gefragt ob du jetzt auch kommst.“ Ich spürte wie ich bisschen rot wurde und sah weg. „Ich hab ihn einfach ignoriert und aufgelegt.“, lachte Hannah und ich stimmte mit ihr ein. „Wahrscheinlich kann ich mir jetzt was anhören.“, überlegte sie laut. „Ich stehe dir bei.“, grinste ich. „Danke!“, lachte sie und nach 5 Minuten waren wir da. „So weit ist das ja gar nicht mal weg von mir.“, staunte ich. „Stimmt. Allerdings, wenn dich einer von den beiden geholt hätte, hätte das vielleicht länger gedauert.“, sagte sie. „Bist du dir sicher das Simone das nicht stört?“, fragte ich noch immer etwas verunsichert. „Nein. Glaub mir wenn sie dich sieht, hat sie dich schon gern.“ Ich beschloss nichts darauf zu sagen und trat hinter Hannah in den Vorgarten ein. „Na dann wollen wir mal.“, grinste sie klingelte.